Was passiert, wenn wir unter Druck entscheiden – obwohl wir eigentlich wissen, wie es besser ginge? In diesem Beitrag und verlinkten Video stelle ich das Bild des inneren Kompetenzfahrstuhls vor.
An guten Tagen sind wir präsent, ansprechbar und entscheidungsfähig. An anderen Tagen fährt dieser Fahrstuhl unbemerkt nach unten – bis in die Tiefgarage. Dort ist unser Wissen nicht verschwunden. Aber unser Körper ist nicht mehr in einem Zustand, in dem wir darauf zugreifen können.
Ich zeige: - warum wir unter Stress oft „unter unseren Möglichkeiten“ handeln - was dabei neurobiologisch im Nervensystem passiert - weshalb viele Fehlentscheidungen nicht aus Unwissen entstehen, sondern aus Überlastung - und warum Selbstregulation eine zentrale Voraussetzung für gute Entscheidungen ist – im Alltag wie im Job Gerade in Organisationen wird dieser Zusammenhang häufig unterschätzt: Entscheidungen sind keine rein kognitive Leistung. Sie sind immer auch eine Regulationsleistung.
Körperintelligenz bedeutet dabei nicht, Gefühle über Fakten zu stellen. Sondern dafür zu sorgen, dass wir überhaupt in der Lage sind, Fakten sinnvoll zu integrieren – auch unter Druck. Wer verstehen will, warum innere Stabilität zur Grundlage organisationaler Handlungsfähigkeit wird und wie wir wieder Mitspracherecht am eigenen Kompetenzfahrstuhl gewinnen können, für den kann dieses Video aufschlussreich sein.
Mit Grüßen aus dem Ring des Alltags
Peter
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